Beachvolleyball DM-U17: Vom Winde verweht

Als Landesmeister reisten Janne Stolze (TV Rottenburg) und Levi Schober (TSV Dettingen) zur Deutschen U17-Meisterschaft im Beachvolleyball nach Zingst an der Ostsee. Doch die Ausgangslage war alles andere als idal: Urlaubsbedingt war keine gemeinsame Vorbereitung möglich, und auch wettertechnisch standen die Vorzeichen auf Sturm – der Deutsche Wetterdienst prognostizierte hohe Windgeschwindigkeiten.

Das erste Spiel am Freitag gegen Feuerbach/Hufnagel (Setzplatz 18) begann zunächst zäh, aber noch bei moderatem Wind. Der erste Satz ging verloren, erst im zweiten Satz fanden unsere Jungs in ihr Spiel und gewannen klar. Im entscheidenden dritten Satz führten sie schon mit 10:5, als der Faden riss. Punkt um Punkt holte der Gegner auf, am Ende ging der Satz mit 16:14 an die beiden Dresdner.

Im zweiten Spiel des Tages frischte der Wind weiter auf – selbst Teams aus der Küstenregion sprachen von einer echten Herausforderung. Das Berliner Duo Cherek/Semrau kam dank überlegener Technik deutlich besser zurecht und gewann klar mit 2:0.

Am Samstag sollte der erste Sieg her – doch zum Leidwesen der Beiden wartete mit dem amtierenden Deutschen U16-Meister Dalquen/Seemann ein echter Brocken, den der Sturm von Setzplatz 5 in die unteren Ränge verschlagen hatte. Im Sturm entwickelte sich ein Aufschlag dominiertes Spiel, reguläre Angriffe waren kaum möglich. Tapfer wehrten sie sich, doch auch dieses Spiel ging mit 1:2 Sätzen verloren.

Auch der letzte Gegner war eine unangenehme Überraschung: Pieper/Piskun, eigentlich auf Platz 3 gesetzt, kämpften nun selbst gegen das Ausscheiden. Der erste Satz ging noch an Janne und Levi, doch die beiden darauffolgenden Sätze entschieden die Gegner für sich.

Die Enttäuschung über das schwache Abschneiden war den beiden Württembergern deutlich anzumerken. Am Ende fanden sie dennoch versöhnliche Worte: „Drei Sätze gewonnen, wir kommen wieder.“

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