Vergangenen Samstag stand für die zweite Mannschaft der SG Volley Alb/Brenztal das letzte Ligaspiel auf dem Programm. Auswärts ging es gegen den TSV Laupheim – mit einem klaren Ziel: Um den Relegationsplatz aus eigener Kraft zu sichern, musste ein Sieg her. Trainer S. Anker konnte dabei, wie schon über die gesamte Saison hinweg, auf einen vollen Kader zurückgreifen.
Im ersten Satz überrollten die Mädels von der Alb die Gastgeberinnen förmlich und setzten mit einem deutlichen 25:11 ein klares Zeichen. Von Beginn an präsentierte sich die SG hochkonzentriert, fand sofort ins Spiel und agierte nahezu fehlerfrei.
Im zweiten Satz stellte Laupheim taktisch um – mit Erfolg. Auf Seiten der SG schlichen sich Unsicherheiten ein, vor allem die starken Aufschläge des TSV bereiteten große Probleme. Ein geordneter Spielaufbau war kaum noch möglich, sodass Laupheim schnell davonzog und den Satz deutlich mit 25:9 für sich entschied.
Der dritte Durchgang entwickelte sich zu einem echten Krimi. Lange, intensive Ballwechsel sorgten für Spannung bei den vielen Zuschauern. In der entscheidenden Phase zeigte die SG Nervenstärke: Nach einer Auszeit wurde ein Satzball abgewehrt und der Satz schließlich knapp mit 26:24 gewonnen.
Satz vier war geprägt von einer äußerst starken Blockarbeit der Laupheimerinnen, auf die die SG keine passenden Lösungen fand. Zu viele Eigenfehler und zunehmende Nervosität führten dazu, dass auch dieser Satz deutlich mit 12:25 abgegeben werden musste.
Damit war klar: Der fünfte Satz musste die Entscheidung bringen. Die SG startete furios und erspielte sich schnell eine komfortable 8:1-Führung. Nach dem Seitenwechsel stellte Laupheim erneut clever um und kam über den Außenangriff zu Punkten. Doch die SG ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, kämpfte um jeden Ball und sicherte sich den entscheidenden Satz mit 15:11.
Die Freude über den Sieg war riesig. Auch wenn die beiden direkten Konkurrenten im Tabellenkeller ebenfalls patzten und der Relegationsplatz somit sogar bei einer Niederlage gesichert gewesen wäre, war dieser Erfolg ein wichtiges Signal – besonders mit Blick auf die anstehende Relegation im April. Dort werden die Damen, wie bereits im vergangenen Jahr, erneut um den Verbleib in der Landesliga kämpfen.
Ein besonderer Dank gilt Susanne, die uns nicht nur montags im Training mit ihrer wertvollen Erfahrung und Tipps unterstützt, sondern uns auch bei diesem wichtigen Spiel auf und neben dem Feld zur Seite gestanden hat!
Für die SG spielten: S. Balaton, L. Brezina, T. Edel, M. Fähnle, T. Fuchslocher, S. Leistner, L. Peller, L. Prozmann, S. Schmidt, E. Sinner, A. Thierer, E. Wärzner, L. Weiszhar
Geschrieben von Eva Wärzner


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